Meine Brüder nicht zu viele von euch soll- ten Lehrer der Gemeinde weden wollen. Ihr wisst ja, dass wir Lehrer vor Gottes Gericht strenger beurteilt werden als die anderen. Wir alle sind in vieler Hinsicht fehlerhafte Menschen. Wer nie ein verkehrtes Wort redet, ist ein vollkommender Mensch; er ist fähig, auch seinen ganzen Leib im Zaum zu halten. Wir legen den Pferden das Zaumzeug ins Maul, damit sie uns gehorchen; so lenken wir das ganze Tier. Oder denkt an ein Schiff: Es ist groß und wird von starken Winden getrieben;;;; trotzdem wird es mit einem winzigen Ruder gesteuert, wohin der Seemann es haben will. Ebenso ist es mit der Zunge: Sie ist klein und bringt doch ge- waltige Dinge fertig. Denkt daran, wie klein die Flamme sein kann, die einen großen Wald in Brand setzt! Auch die Zunge ist ein Feuer. Sie ist eine Welt voller Unrecht und beschmutzt den ganzen Menschen. Sie setzt unser Leben von der Geburt bis zum Tod in Brand mit einrem Feuer, das aus der Hölle selbst kommt. Der Mensch hat es fertig gebracht, alle Tiere zu bändigen:: Raubtiere, Vögel, Schlangen und Fische. Aber die Zunge hat noch niemand bändigen können, diesen ruhelosen Störenfried, diesen ruhelosen Störenfried, voll von tödlichem Gift. Mit der Zunge loben wir Gott, unseren Herrn und Vater und mit ihr verfluchen wir unsere Mitmenschen, die nach Gottes bild ge- schaffen sind. Aus demselben Mund kommen Sehgen und Fluch. Meine Brüder und Schwestern, das darf nicht sein! Eine Quelle lässt doch nicht aus der gleichen Öffnug genießbares und ungenießbares Wasser fließen. Meine Brüder und Schwestern, auf einem Feigenbaum wachsen doch keine Oliven, an einem Weinstock hängen keine Feigen, und eine salzige Quelle kann niemals Süßwasser hervorbringen.Amen.
Die gefährliche Macht der Zunge.
AntwortenLöschenMeine Brüder nicht zu viele von euch soll-
ten Lehrer der Gemeinde weden wollen.
Ihr wisst ja, dass wir Lehrer vor Gottes Gericht
strenger beurteilt werden als die anderen.
Wir alle sind in vieler Hinsicht fehlerhafte
Menschen. Wer nie ein verkehrtes Wort redet,
ist ein vollkommender Mensch; er ist fähig, auch seinen ganzen Leib im Zaum zu halten.
Wir legen den Pferden das Zaumzeug ins Maul, damit sie uns gehorchen; so lenken wir
das ganze Tier. Oder denkt an ein Schiff: Es ist
groß und wird
von starken Winden getrieben;;;; trotzdem wird
es mit einem winzigen Ruder gesteuert, wohin
der Seemann es haben will. Ebenso ist es mit der Zunge: Sie ist klein und bringt doch ge-
waltige Dinge fertig.
Denkt daran, wie klein die Flamme sein
kann, die einen großen Wald in Brand setzt!
Auch die Zunge ist ein Feuer. Sie ist eine Welt voller Unrecht und beschmutzt den ganzen Menschen. Sie setzt unser Leben von
der Geburt bis zum Tod in Brand mit einrem Feuer, das aus der Hölle selbst kommt. Der
Mensch hat es fertig gebracht, alle Tiere zu
bändigen:: Raubtiere, Vögel, Schlangen und
Fische. Aber die Zunge hat noch niemand
bändigen können, diesen ruhelosen Störenfried, diesen ruhelosen Störenfried,
voll von tödlichem Gift.
Mit der Zunge loben wir Gott, unseren
Herrn und Vater und mit ihr verfluchen wir
unsere Mitmenschen, die nach Gottes bild ge-
schaffen sind. Aus demselben Mund kommen
Sehgen und Fluch. Meine Brüder und Schwestern, das darf nicht sein! Eine Quelle
lässt doch nicht aus der gleichen Öffnug genießbares und ungenießbares Wasser fließen. Meine Brüder und Schwestern, auf einem Feigenbaum wachsen doch keine Oliven, an einem Weinstock hängen keine
Feigen, und eine salzige Quelle kann niemals
Süßwasser hervorbringen.Amen.
JAKOBUS
3.Kap.Vers 1-12